Von der ersten Idee bis zum fertigen Bild: So läuft ein Shooting bei uns ab
Ein gutes Bild entsteht selten zufällig. Es ist das Ergebnis von Vorbereitung, klaren Absprachen und einem Tag, an dem alles ineinandergreift. Viele Kundinnen und Kunden fragen uns vor dem ersten Termin, was eigentlich auf sie zukommt – gerade dann, wenn sie noch nie professionell fotografiert wurden. Deshalb zeigen wir hier offen, wie wir arbeiten.
1. Das Vorgespräch
Am Anfang steht ein Gespräch, kein Angebot. Wir wollen verstehen, wofür die Bilder gebraucht werden: Website, Social Media, Presse, Bewerbung oder persönliche Erinnerung. Ein Porträt für ein LinkedIn-Profil folgt anderen Regeln als eine Kampagne für einen Onlineshop. Aus diesen Antworten ergibt sich fast alles Weitere: Bildformat, Anzahl der Motive, Lichtstimmung, Ort.
Wir fragen an dieser Stelle auch nach dem, was nicht gefallen hat. Wenn Sie bereits Bilder von sich haben, mit denen Sie sich unwohl fühlen, ist das die wertvollste Information, die wir bekommen können.
2. Konzept und Vorbereitung
Aus dem Gespräch entsteht ein knappes, konkretes Konzept: eine Handvoll Referenzbilder, ein Vorschlag für Location und Licht, eine realistische Zeitplanung. Bei Unternehmensaufträgen klären wir hier zusätzlich Bildrechte, Nutzungsdauer und die Formate, in denen Sie die Dateien am Ende brauchen – quer für die Website, hoch für Stories, quadratisch für den Feed.
Je genauer die Vorbereitung, desto entspannter der Drehtag. Wer vorher denkt, muss während des Shootings nicht improvisieren.
3. Der Drehtag
Die ersten Minuten vor der Kamera sind für fast alle Menschen ungewohnt. Wir planen sie deshalb bewusst ein. Wir beginnen mit einfachen Einstellungen, zeigen zwischendurch Zwischenergebnisse auf dem Display und arbeiten uns von dort weiter vor. Die besten Aufnahmen entstehen in aller Regel nicht in der ersten Viertelstunde, sondern dann, wenn die Kamera in den Hintergrund tritt.

Technisch arbeiten wir mit gespiegelten Backups: Jede Aufnahme wird während des Shootings auf zwei Karten gleichzeitig geschrieben. Ein Datenverlust darf bei einem Termin, der sich nicht wiederholen lässt – einer Hochzeit etwa – schlicht nicht passieren.
4. Auswahl und Bearbeitung
Nach dem Termin sichten wir das Material und treffen eine erste Vorauswahl. Sie bekommen eine Galerie mit den stärksten Aufnahmen und wählen daraus die Bilder, die final bearbeitet werden. Unsere Bearbeitung bleibt zurückhaltend: Licht, Farbe, Kontrast, kleine Störungen. Wir verändern keine Gesichter und keine Körper, sofern das nicht ausdrücklich Teil des Auftrags ist.
5. Übergabe
Sie erhalten die fertigen Bilder als hochauflösende Dateien für den Druck und als web-optimierte Versionen für Ihre Online-Kanäle – sauber benannt und sofort einsetzbar. Auf Wunsch liefern wir zusätzlich zugeschnittene Varianten für die Formate, die Sie regelmäßig bespielen.
Klingt das nach dem Ablauf, den Sie sich vorstellen? Dann lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen – das Vorgespräch ist unverbindlich.